Bautrocknung
Die Bautrocknung trägt dazu bei, dass feuchte Bauteile in Gebäuden wieder getrocknet werden und verhindert dadurch auch Folgeschäden wie Schimmel oder Salzausblühungen.
Durch die so genannte Thermografie wird die Schadensstelle zunächst
geortet. Infrarotsensoren machen die Wärmeverteilung an der Gebäudeoberfläche sichtbar, wobei wärmere Bereiche auf mehr Feuchtigkeit hindeuten. Schadensursachen können undichte Wasserleitungen, Belüftungsfehler, fehlende Sperrschicht oder Mauerrisse sein. Die Schadensstelle wird umgehend beseitigt und die nachfolgende Bautrocknung kann vorgenommen werden. Im Bau nimmt die Trocknung von Estrich, Mörtel und Putz im Winter viel Zeit in Anspruch. Durch Baubeheizung und Entfeuchtung wird Wasser entzogen und die Räume schneller getrocknet, um weiter arbeiten zu können, zum Beispiel Parkett zu legen oder Malerarbeiten durchzuführen.
Methoden der Bautrocknung
Unter-Estrich-Trocknung
Kernbohrungen werden in die Böden durchgeführt, vorgewärmte Luft wird unter den Estrich gepresst, die Luft sättigt sich mit Feuchtigkeit und entweicht über die Randstreifen. Der Vorteil dieser Bautrocknungsmethode ist, dass die Oberböden weitestgehend erhalten bleiben, die Trocknungsgeräte und Schläuche werden Platz sparend installiert.
Holzbalken-Trocknung
Dringt Feuchtigkeit in die Dämmschicht von Holzbalkendecken, wird angewärmte Luft in die Decke gepresst, die mit Feuchtigkeit gesättigte Luft entweicht über die Holzbalken.
Infrarot-Trocknung
Die Infrarot-Behandlung bildet den am intensivsten trocknenden Strahlungsbereich der Sonne nach. Infrarotlicht wird auf die feuchte Stelle gerichtet, die Feuchtigkeit entweicht in die Raumluft, die von Kondenstrocknern entzogen wird.
Mikrowellen-Trocknung
Dieses Bautrocknungsverfahren wird bei besonders dicken Bauteilen
eingesetzt. Die feuchte Stelle wird mit Mikrowellen bestrahlt, dabei erwärmen sich die Wassermoleküle und verdampfen von innen nach außen. Der Kondenstrockner entzieht der Raumluft dabei die überschüssige Feuchtigkeit.
Text erstellt und veröffentlicht von der Werbeagentur Büdingen am 18.09.2011
Eventuell gleichlautende Textpassagen sind rein zufällig und nicht gewollt.